I ❤ Bali Part II 😊

Zurück von der kleinen Vorinsel Nusa Penida, habe ich noch einige Tage in Seminyak verbracht. Es galt noch einige Dinge zu erledigen. Souvenir Shopping für die daheim gebliebene Familie, ein Paket auf Reisen bringen und mich von meinen lieben alten und neuen Freunden verabschieden. Danke Jeanette für die schöne Zeit. Ich habe mich sehr, sehr gefreut bekannte Gesichter zu sehen. Wir hatten eine tolle Zeit auf Bali ❤

Das Kennenlernen und Verabschieden ist ein fortlaufender Prozess während einer Reise…das habe ich nun als ‚Gegeben‘ hingenommen. Mit vielen Leuten schreibe ich mir heute noch und wir halten uns alle auf dem Laufenden. Wer ist gerade wo und was genau erleben meine Reisebuddys. Das hält definitiv die kurze, aber innige Freundschaft auf dem Laufenden.

Danke Fabio für die tollen zwei Tage und das leckere Essen. Was stand also als nächstes an auf dieser großen Insel? Ich habe zwei nette Mädels in meinem Hostel in Seminyak kennen gelernt. Ihre nächste Station: Ubud. Ich wollte dort auch hin. Also trafen wir uns zwei Tage später in einem Hostel in Ubud wieder. Hier allerdings regnete es ohne Ende…nicht wirklich schlimm. Wir hatten schließlich um die 30 / 35 Grad und somit war das alles auszuhalten. 😜 In einem 6er Mädchenzimmer beschlossen wir einen Vulkan zu besteigen.

Um 2 Uhr morgens, JA wirklich! Um 2 Uhr morgens wurden wir mit etwa 10 weiteren abgeholt. Fast am Ziel bekamen wir vorab ein kleines Frühstück. Gebratene Bananen und Kaffee.

Dann waren wir da. Ausgerüstet mit meiner Stirnlampe, einer Taschenlampe, jeglichen Schichten an Klamotten ging es im Stockdunkeln los. Der Aufstieg sollte in etwa 2 / 2,5 Stunden dauern. Von 1.000m auf 1.700m. Wir wollten uns den Sonnenaufgang von der Vulkanspitze aus anschauen. Und es war anstrengend, sehr, sehr anstrengend. Um etwa 5:30 Uhr war ich oben angekommen. Der komplette Aufstieg bestand eigentlich nur aus Stufen, vielen Stufen. Also ein Bein nach dem anderen. Die Guides halfen mir die letzten Meter auch noch zu schaffen. Oben angekommen traf ich auf den Rest meiner Mädelsbande. Glücklich, erleichtert und verdammt stolz schauten wir uns den Sonnenaufgang an.

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ABER, man musste ja nun auch wieder runter…das schaffte ich dann auch noch. Gegen 11 Uhr waren wir wieder zurück im Hostel. Leider ereilten mich hier ziemlich heftige Kopfschmerzen, die einige Tage andauerten. Was wollte ich mir noch in Ubud anschauen? Die Reisfelder, die tollen Handwerksgeschäfte, eine Kaffeeplantage und einen Wassertempel.

Ich habe mir einen Roller geliehen und die umliegenden Dörfer erkundet. Roller fahren ist wirkich toll und in Ubud auch nicht gefährlich. Wenn es um die 35 Grad oder wärmer sind, dann ist der Fahrtwind wirklich eine Wohltat. 🛵💨

Also auf zu den Reisfeldern. Da die Balineser nicht soooo gut englisch sprachen wie ich es aus Vietnam oder Kambodscha gewohnt war, versuchten wir die ‚locals‘ mir Händen und Füßen zu fragen, wo es denn zu den Reisfeldern ging. Nach einer 10-minütigen Fahrt waren wir auch schon angekommen. Gut, dass wir einigermaßen früh da waren, denn es wurde allmählich sehr voll.

Dieses grün werde ich nicht vergessen. Diese Aussicht war wirklich traumhaft.

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Danach ging es dann weiter zu einer Kaffeeplantage, die wir empfohlen bekommen haben. Auch hier war ich begeistert von der Freundlichkeit des Personals sowie der tollen Aussicht beim Verzehr der acht verschiedenen Kaffees, die man einfach so kostenlos an den Tisch bekam. Unbezahlbar 😊 Dann haben wir uns auch noch den Kaffee bestellt, der ziemlich teuer und exklusiv ist, weil er erst verdaut, ausgeschieden und dann gebrannt wird 🙂 klingt ekelhaft, schmeckt aber. Kennt einer von euch den Film: Das beste kommt zum Schluss / The Bucket List? Da schwärmt Jack Nicholson ebenfalls von diesem Kaffee. 😋☕️

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Dann weiter zu einem Wassertempel, bei dem uns am Eingang ein Burmese gefragt hat, ob wir ein Foto mit ihm machen. In einem Tempel muss man die Beine immer bis zu den Knien und oben herum bedeckt sein. Deswegen gab es vor einem Tempel meist etwas zum Ausleihen. Da hat uns der Burmese entdeckt. Sein Land wird gerade erst von vielen Touristen aufgesucht, aber viel hat er noch nicht gesehen. Naja und dann noch eine blonde Frau… wir ließen uns knipsen und schlenderten danach durch die Tempelanlage.

Am Abend zurück im Hostel gingen wir einen leckeren Crépe essen und weil dies nicht genug SÜSS war noch ein Eis hinterher. 😂😝

Ich habe mich wirklich in Ubud verliebt. Leider konnte ich aufgrund der tagelangen Kopfschmerzen kein Wildwasser Rafting mitmachen und auch keinen Yogakurs. Ubub ist eine absolute Yogahochburg. Also werde ich wiederkommen, garantiert!💪🏼

Ich entschied mich weiter zu reisen und mir die Vorinseln der Nachbarinsel Lombok anzuschauen. Gili Trawangan hieß mein nächstes Ziel. Die beiden Mädels aus Seminyak sollte ich später auf Bali in Canggu wieder treffen.

 

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